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Krankenkassen-Kunden profitieren von Fitnessarmbändern
Wieviel Schritte habe ich am Tag gemacht? Wie war mein Puls und wie kann ich meine Kondition verbessern? Solche Informationen liefern sogenannte Fitnessarmbänder. Die Nachfrage nach solchen Fitnessarmbändern ist in den letzten Jahren in München extrem angestiegen, deutschlandweit hat sogar bereits jeder 7. ein Fitnessarmband – wieviele tatsächlich genutzt werden ist nicht klar.
Techniker Krankenkasse hat Fitnessarmbänder in Bonusprogramm aufgenommen
Die Informationen die ein Fitnessarmband ermittelt sind jetzt auch relevant für das Bonusprogramm der Techniker Krankenkasse. Quasi: Wenn ich mit einem Fitnessarmband nachweisen kann, dass ich gesund lebe, dann bekomme ich eine Prämie!
Auch andere Krankenkassen und Versicherungen, haben die Fitnesstracker schon in ihr Programm integriert. Bei der AOK Nordost und der DKV wird ein Fitnessarmband beispielsweise mit 50 Euro bezuschusst.
Wie funktionieren die Fitness-Tracker?
Meist handelt es sich dabei um Armbänder, die um das Handgelenk getragen werden und rund um die Uhr die Aktivitäten des Nutzers analysieren. Sie versprechen ein optimiertes Training und einen aktiven Lebensstil. Es werden beispielsweise nicht nur die Schritte und die Anzahl der gelaufenen Kilometer gezählt, sondern auch der Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und die Schlafgewohnheit.
Was für Vor- und Nachteile bieten die Fitnessarmbändern den Nutzern?
Kritische Stimmen zu Fitnessarmbändern bei Krankenkassen
Die Grünen hingegen befürchten durch die Integration von Fitnessarmbändern in das Bonusprogramm, dass der Solidargedanke darunter leidet. Junge und fitte Versicherte würden davon profitieren, ältere und chronisch Kranke hätten hingegen keine Möglichkeit.
Ein Problem könnte auch der Datenschutz werden, da die Gesundheitsdaten die das Fitnessarmband ermittelt an die Krankenkasse weitergegeben werden.