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«Hat uns ermutigt»: Klopp besucht Leipzigs Kabine
Nach dem Aus im DFB-Pokal-Halbfinale von RB Leipzig gab es nur einen kurzen Austausch mit Jürgen Klopp. Für die nahe Zukunft geht Interimscoach Zsolt Löw von einem ausführlichen Gespräch aus. «In den nächsten Tagen werden wir sicher noch mal darüber sprechen, und er wird einfach mal seine Ratschläge geben», sagte der 45 Jahre alte Ungar nach dem 1:3 (0:1) der Sachsen beim VfB Stuttgart.
Vergebens hatte Klopp während der Partie auf der Tribüne mitgefiebert, anschließend kam er kurz in der Kabine vorbei. «Er hat uns ermutigt. Er hat gesagt, er hat ganz klar gesehen, was wir wollten, er hat ganz klare Änderungen erkannt», berichtete Löw. Er habe jedoch wegen seiner Pflichten als Cheftrainer schnell weggemusst. Es sei keine Zeit gewesen für einen tieferen Austausch.
Zsolt Löw kehrt am Saisonende an die Seite von Klopp zurück
Klopp verantwortet nach seinem freiwilligen Aus nach neun Jahren beim FC Liverpool seit dem 1. Januar als sogenannter Head of Global Soccer von Red Bull den dortigen Fußballbereich. Löw arbeitet eigentlich als Chefstratege an der Seite des früheren Bundesliga-Trainers. Bis zum Saisonende übernahm der frühere langjährige Co-Trainer nun aber als Nachfolger von Marco Rose die Leipziger als Interimscoach.
Dass Klopp neuer Cheftrainer in Leipzig werde, hatte RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff vor dem Anpfiff definitiv ausgeschlossen. «Vorher würde ich das noch machen, und das will gar keiner sehen», sagte der Red-Bull-Geschäftsführer dem TV-Sender Sky: «Daher kann ich das zu tausend Prozent ausschließen.»