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Starkoch Alfons Schuhbeck: neue Anklage wegen Corona-Soforthilfen

11.02.2025, 17:02

Alfons Schuhbeck, der bekannte Starkoch, ist seit eineinhalb Jahren aufgrund von Steuerhinterziehung in Haft. Der 74-jährige Küchenchef steht nun erneut vor Gericht. Ab Juni 2025 muss er sich einer weiteren Anklage stellen. Diesmal geht es um den Vorwurf, im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen eine halbe Million Euro erschwindelt zu haben.

Alfons Schuhbeck: Steuerhinterziehung und Haftstrafe

Im Jahr 2023 wurde Alfons Schuhbeck wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt. Es wurde festgestellt, dass der Koch über Jahre hinweg Einkünfte aus seinen Restaurants und TV-Auftritten nicht ordnungsgemäß versteuert hatte. Schuhbeck hatte die Steuererklärungen manipuliert und so die Steuerlast verringert.

Im Zuge des Verfahrens und der Ermittlungen zu seiner Steuerhinterziehung wurde der Starkoch zu einer Haftstrafe verurteilt.

Neue Anklage: Corona-Soforthilfen und eine halbe Million Euro

Nun sieht sich Schuhbeck einer weiteren schweren Anklage gegenüber. Ab Juni 2025 muss er sich erneut vor Gericht verantworten – dieses Mal im Zusammenhang mit den Corona-Soforthilfen. Im Jahr 2020, als die Pandemie die Weltwirtschaft schwer belastete, wurden in Deutschland staatliche Soforthilfen eingeführt, um Unternehmen, die von den Lockdowns betroffen waren, finanziell zu unterstützen.

Schuhbeck soll in diesem Kontext unrechtmäßig eine halbe Million Euro Soforthilfe erschwindelt haben. Ab Juni 2025 muss er deshalb erneut auf die Anklagebank.

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