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Gefährlicher Wohnungsputz in Freising: Frau löst Großeinsatz aus
Ein alltäglicher Wohnungsputz in Freising endet für eine Familie in einem Großeinsatz: Beim Mischen von Putzmitteln entstehen giftige Chlordämpfe, die bei der Frau und ihren Kindern zu Hustenanfällen und Halskratzen führen. Auch die Rettungskräfte, die zur Hilfe eilten, spürten die gefährlichen Auswirkungen der Dämpfe bereits im Treppenhaus. Das Ausmaß des Vorfalls führte zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei.
Die Frau hatte beim Reinigen ihrer Wohnung verschiedene Reinigungsmittel kombiniert, ohne sich der Gefahr bewusst zu sein. Das Mischen von Chlorreiniger mit anderen Putzmitteln wie Ammoniak kann giftige Chlordämpfe freisetzen, die die Atemwege reizen und gesundheitliche Beschwerden wie Husten und Halskratzen verursachen können.
Die Symptome traten bei der Frau und ihren Kindern sofort auf, sodass sie umgehend die Rettungskräfte alarmierten. Als diese eintrafen, nahmen auch sie die giftigen Dämpfe wahr und begannen, sich zu schützen. Erste Anzeichen wie Hustenanfälle und Halskratzen traten bereits im Treppenhaus auf. Besorgt über die Gefährdung der Anwesenden forderten die Einsatzkräfte schnell Verstärkung an.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Dank der schnellen Reaktion der Rettungsdienste konnte Schlimmeres verhindert werden. Es kam jedoch zu einem massiven Einsatz: Feuerwehr und Sanitäter rückten mit mehreren Fahrzeugen an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die betroffenen Personen wurden vorsorglich untersucht und in Sicherheit gebracht. Glücklicherweise gab es keine schwerwiegenden Verletzungen, doch der Vorfall verdeutlicht, wie gefährlich das falsche Mischen von Reinigungsmitteln sein kann.
Gefahr von Chlordämpfen
Die Kombination von Reinigungsmitteln wie Chlorbleiche und Ammoniak führt zur Bildung von Chloraminen, die in Form von Dämpfen in die Luft gelangen und beim Einatmen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können. Symptome reichen von leichtem Husten und Halsschmerzen bis hin zu Atemnot und Vergiftungen. In schwerwiegenden Fällen kann die Einwirkung von Chlordämpfen zu schwerwiegenden Lungenschäden führen.